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Macherey-Nagel GmbH & Co. KG 
 

Rollrandflaschen und Kappen

Materialien

Entsprechend den hohen Anforderungen an die chemische Analytik, insbesondere in Bezug auf Reproduzierbarkeit bei großer Nachweisempfindlichkeit kommt dem Behältermaterial für die jeweiligen Proben entscheidende Bedeutung zu. Im allgemeinen werden zu diesem Zweck Probengefäße aus Glas verwendet. Als Maß für deren chemische Verträglichkeit mit eventuell zu untersuchenden Proben kann die hydrolytische Resistenz des Glases dienen. Für die Ermittlung der hydrolytischen Resistenz und der entsprechenden Klassifizierung einer Glassorte gibt es Normwerte gemäß DIN 12111 / ISO 719. Die Einteilung der Glassorten erfolgt in hydrolytischen Klassen.

Wir bieten Probengläser der folgenden Klassen an:

1. hydrolytische Klasse

Zu dieser Klasse gehören Borosilicatgläser wie DURAN®, Pyrex®, Fiolax® und andere. Glas dieser Klasse, vielfach auch als Neutralglas bezeichnet, weist gegenüber sauren und neutralen Lösungen eine sehr gute chemische Beständigkeit auf. Der vergleichsweise geringe Alkaligehalt erlaubt ebenfalls gute Werte bezüglich der Beständigkeit gegenüber alkalischen Lösungen. Wenn nicht anders vermerkt, sind die von uns angebotenen Probengläser aus Glas der 1. hydrolytischen Klasse (gefertigt nach den Vorschriften und Pharmakopöen Eu.Ph. VI Ed., U.S.P. XXV Ed., DAB-10, Ph. Jap. 13).

3. hydrolytische Klasse, Kalk-Soda-Glas

Glas dieser Klasse, auch Weichglas oder Kalksodaglas genannt, weist eine mittlere hydrolytische Resistenz auf. Die längerfristige Lagerung von wässrigen, vor allem alkalisch-wässrigen Proben, um diese z. B. wiederholt Messungen zugänglich zu machen, wird daher
nicht empfohlen. Für viele analytische Anwendungen sind diese Gläser aber noch einsetzbar.

Wir liefern folgende Typen von Probengläsern:

Rollrandflaschen und Bördelkappen
Gewindeflaschen und Schraubkappen
Dichtscheiben für individuelle Kombinationen von Kappe und Dichtung

Außer einigen häufig gefragten Kombipacks können Probengläser und Kappen separat bestellt werden, um möglichst flexible Kombinationen zu ermöglichen.

Vorteile des DIN-Rollrandes:

Rollrandflaschen gibt es mit 3 verschiedenen Randhöhen: 3 mm, DIN-Rollrand mit 3,6 mm und 4 mm. Bei Verwendung nur einer Verschließzange sind lästige Nachjustierungen erforderlich. Ein normierter DIN-Rollrand vermeidet dieses Problem. Die Randhöhe nach DIN 58366 sollte 3,6 ± 0,2 mm betragen. Bei uns erhalten Sie Probengläser mit DIN-Rollrand ab 5 ml Nutzvolumen aufwärts.

Außer wo ausdrücklich erwähnt, sind die Dichtscheiben gebrauchsfertig eingelegt. Dichtscheiben unter bzw. neben den Kappen werden nur zur Illustration gezeigt, und zwar mit der Unterseite nach oben.
Physikalische Eigenschaften der Glassorten

Parameter
1. hydrolytische Klasse3. hydrolytische Klasse
Dichte: 2,64Dichte: 2,5
thermischer Längenausdehnungskoeffizient: 60 * 10-7thermischer Längenausdehnungskoeffizient: 85 * 10-7
Abschreckfestigkeit (´T in K) nach DIN 52321: 60Abschreckfestigkeit (´T in K) nach DIN 52321: 42
Innendruckfestigkeit nach DIN 52320: mind. 6 barInnendruckfestigkeit nach DIN 52320: mind. 6 bar
Temperaturstabilität von Dichtscheiben und Kuststoffkappen
Ringformscheibe
Naturkautschuk
Butylgummi
Silicongummi
PTFE
PE (Polyethylen)
PP (Polypropylen)
erlaubte Toleranz für die Dicke von Dichtscheiben ± 0.25 mm.
120 °C (-40 °C)
140 °C
190 °C (-30 °C)
200 °C (-60 °C)
250 °C
80 °C
120 - 130 °C
Probengläser mit Rollrand sind Injektionsflaschen mit Rollranddurchmessern von 8,11,13 bzw. 20 mm, die mit Bördelkappen oder PE-Kappen verschlossen werden (PE-Kappen nur für 11 und 20 mm Rollranddurchmesser).

Schnappringgläser mit 11 mm Rollranddurchmesser können mit PE-Schnappringkappen oder Bördelkappen verschlossen werden.

Konikampullen sind Probengläser mit spitz zulaufendem Innenteil für kleine Probenvolumina. Sie können mit Bördelkappen oder PE-Kappen verschlossen werden.

Mikroeinsätze werden benutzt, um das Volumen von Standardprobengläsern für die Arbeit mit sehr kleinen Probenvolumina zu reduzieren. Die Probengläser werden wie üblich verschlossen. Als Alternative kann man für kleine Volumina die oben erwähnten Probengläser mit konisch zulaufendem Innenteil (Konikampullen) verwenden.

Bördelkappen können für Rollrandflaschen und für Schnappringgläser eingesetzt werden. Es gibt sie mit und ohne Dichtscheibe, als Lochkappe, mit Mittelabriss und für Ganzabriss.
Lochkappen werden aus Aluminium, Aluminium mit Stahlblecheinlage oder aus Stahlblech gefertigt. Die beiden letzteren sind magnetisch.

Außerdem liefern wir ein umfangreiches Programm an Dichtscheiben für Bördelkappen und PE-Kappen
 
 BeschreibungVolumen
ml
Ø / Höhe Rollrand
mm
AD x Höhe
mm
Menge
pro VE
Bestell Nr.Lagerstand
Zentrallager DE
Preis/Eh.
EUR
 
 N 11-1 HP, farblos, Beschriftungsfeld mit Skalierung*1.511 / 311,6 x 32,01006.700 97714,25 Produkt in den Warenkorb legen
 N 11-1 HP, braun, Beschriftungsfeld mit Skalierung*1.511 / 311,6 x 32,01006.700 97615,01 Produkt in den Warenkorb legen
 N 11-1, farblos, Beschriftungsfeld, breite Öffnung1.511 / -11,5 32,51004.001 54515,78 Produkt in den Warenkorb legen
Schnappringglas N 11-1, braun, Beschriftungsfeld*1.511 / -11,5 x 32,51007.059 84616,86 Produkt in den Warenkorb legen
*breite Öffnung
Schappringgläser N 11 können auch mit N 11 Bördelkappen verschlossen werden.